Aus der Aufgabe, eine Fabel über zwei sehr verschiedene Tiere zu schreiben, entstanden die folgenden kurzen Erzählungen. Sie zeigen, wie unterschiedlich verschiedene Autoren ein Thema auffassen können.
Die Fabel vom Tagpfauenauge und der Feldmaus von Michaela Abresch
Auf der Suche nach Essbarem gelangte einmal eine Feldmaus in einen verwilderten Garten voller Disteln und Brennnesseln. Während sie zwischen den stacheligen Blättern hin und her huschte, stieß sie plötzlich auf ein kleines, wurmähnliches Wesen. Kriechend bewegte sich der kleine schwarze Körper mit weißen Punkten und dunklen Dornen auf einem Brennnesselblatt fort.
"Was bist denn du für ein hässliches Ding?" fragte die Feldmaus und begann neugierig an dem Tierchen herumzuschnüffeln.
"Ich bin eine Raupe", sagte die Raupe. Angestrengt versuchte sie, den schlechten Atem der Feldmaus zu ignorieren und mühte sich, beim Übergang vom Brennnesselblatt zum Stängel das Gleichgewicht nicht zu verlieren.
"Eine Raupe?", fragte die Feldmaus, "hab ich noch nie gehört. Was soll denn das sein, eine Raupe? Du hast weder Beine noch Flügel, also scheinst du wie die Würmer zu sein, die nur im Dreck kriechen können."
Die Raupe hielt inne und blickte in das behaarte Mäusegesicht, das sich noch immer sehr dicht vor ihr befand.
"Ich bin noch nicht das, was ich einmal sein werde", entgegnete sie dann und es klang sehr philosophisch und weise. In der Vergangenheit hatte sie herausgefunden, dass diese Antwort den anderen Tieren imponierte.
"Pah!" machte allerdings die Feldmaus, wenig beeindruckt. Sie hob sich auf ihre Hinterbeine, sodass sie von oben auf die Raupe herab blicken konnte. "Dann erzähl mir doch, was du einmal sein wirst, wenn du geworden bist, was du werden sollst!"
"Flügel werden mir wachsen", antwortete die Raupe. Dabei wanderte ihr Blick am Stängel der Brennnessel, auf der sie saß, nach oben, wo sie weit über den Köpfen der Disteln ein Fleckchen blauen Himmel erkannte. "Sie werden mich weit hinauf tragen, ins Blau des Sommerhimmels, bis zu den Wolken und wenn ich möchte, bis zu den Sternen."
"Das ist ja wohl der größte Blödsinn, den ich jemals gehört habe!" Die Feldmaus klopfte sich vor Vergnügen auf die Fellschenkel. "Du bist ein Wurm und Würmer kriechen ihr Leben lang im Dreck herum. Wie vermessen bist du nur, dass du glaubst, zum Fliegen geboren zu sein?"
Die Raupe ließ sich nicht einschüchtern.
"Ich glaube daran!", entgegnete sie, " wenn man fest an etwas glaubt und sich immer wieder vorstellt, wie es einmal sein wird, dann werden diese Gedanken und Vorstellungen irgendwann Wahrheit!"
Die Maus lachte ihr unschönstes Feldmauslachen, dabei wackelten ihre Schnurrhaare und ihr Schwanz ringelte sich zusammen, bis sie sich schließlich prustend auf den Rücken warf und sich den Bauch vor Lachen hielt, bis sie kaum noch Luft bekam.
Die Raupe aber wandte sich um und kroch davon.
Einige Zeit später - wieder war die Feldmaus auf der Suche nach Essbarem - traf es sich, dass ein auffällig schönes Tagpfauenauge auf dem Rücken der Maus landete.
"Hey!" rief die Feldmaus und schüttelte den Falter aus dem Fell. "Was bildest du dir ein, ich bin doch kein Landeplatz!"
Das Tagpfauenauge erhob sich. Vor den Augen der Maus flatterte es mit leichten Flügelschlägen hin und her. "Erkennst du mich denn gar nicht?" fragte es. Dabei strichen seine Fühler über die blau und gelb gefärbten Augenflecken an der Außenkante der Flügel.
Die Feldmaus stutzte. Die Stimme kannte sie doch... Nein, war das tatsächlich der arrogante Wurm, der vom Fliegen geträumt hatte?
Das Tagpfauenauge lächelte die Feldmaus an, flog einen Salto und einen zweiten gleich hinterher und es umschwirrte die Maus, dass ihr ganz schwindelig wurde.
"Wie ist das nur möglich...?" stammelte die Feldmaus immer wieder, ohne eine Antwort oder eine Erklärung zu finden.
"Man muss nur fest an etwas glauben", rief der Falter, zwinkerte der Feldmaus noch einmal zu und flog dann in einem schwungvollen Bogen hinauf ins strahlende Blau des Sommerhimmels.
Der Maulwurf und die Elster von Barko Bartkowski
"Autsch! was ist das denn?", dachte der Maulwurf und rieb sich die empfindliche Nase. Er betastete das Objekt, auf das er unvermutet beim Graben gestoßen war. Es war hart, glatt und hatte viele gerade Kanten. Nichts, was unter der Erde gewöhnlich anzutreffen war. "Wahrscheinlich wieder so ein Menschen-Ding", dachte der Maulwurf missmutig. Überall ließen die Menschen ihre Abfälle herumliegen.
"Nur weg mit dem Müll", sagte der Maulwurf zu sich selbst und begann, nach oben zu graben. Nach kurzer Zeit durchbrach er die Erdoberfläche und schob seinen Fund hinaus ans Tageslicht.
Doch was war das? Geblendet schloss der Maulwurf seine Augen, nur um gleich darauf vorsichtig wieder zu blinzeln. Das Menschen-Ding funkelte im Sonnenschein in wundervollen Farben, wie sie der Maulwurf nie zuvor gesehen hatte: leuchtendes Rot, strahlendes Gelb, kühles Blau und geheimnisvolles Grün wetteiferten miteinander. Bei jeder Drehung blitzte und strahlte das Objekt in immer neuen Lichtkaskaden.
"Was für einen unglaublichen Schatz habe ich da gefunden!", dachte der Maulwurf. "Das ist bestimmt das schönste Ding, das ich je besessen habe!"
Er konnte sich gar nicht daran satt sehen.
Aber die Mittagssonne brannte ihm heiß auf den schwarzen Pelz, und bald wurde ihm unbehaglich zumute. "Ich will meinen Schatz einstweilen verstecken", sagte er sich, "und wieder heraufkommen, wenn es Abend und kühler ist. Dann kann ich meinen Fund noch ausgiebiger bewundern."
Vorsichtig blickte er sich nach allen Seiten um, ob ihn auch niemand beobachtete, dann vergrub er das Juwel an der Seite seines Hügels und schlüpfte wieder unter die Erde.
Aber, ach, der arme kurzsichtige Maulwurf hatte die Elster nicht bemerkt, die hoch über ihm in einer Astgabel hockte. Schon beim erster Aufblinken des Juwels war sie aufmerksam geworden, und hatte neugierig verfolgt, was der Maulwurf mit diesem blitzenden Ding anstellte. Und kaum war er in seinem Hügel verschwunden, stieß sie herab und grub das Objekt wieder aus.
"Das ist ja ein wunderschönes Ding", dachte die Elster, "viel zu schade für diesen blinden alten Tunnelgräber. Das ist bei mir viel besser aufgehoben!" Und schon hatte sie das Juwel gepackt und war damit hinauf zu ihrem Nest geflattert.
Der Maulwurf, als er am Abend wieder herauf kam, konnte sein Unglück kaum fassen. Hin und her suchte er, grub bald hier, bald dort, bis die Sonne unterging. Endlich musste er sich eingestehen, dass man seinen Schatz gestohlen hatte!
Tieftraurig zog er sich in seinen Bau zurück.
Es war einige Tage später. Die Elster, die gerade auf der Wiese herumhüpfte und nach etwas Fressbarem suchte, hörte plötzlich einen Ruf:
"Pst! Heda, Frau Nachbarin!"
Es war der Maulwurf, der aus seinem Hügel lugte. Sollte er etwa Verdacht geschöpft haben? "Pah, er kann mir nichts beweisen!", dachte die Elster und hüpfte näher.
"Frau Nachbarin, entschuldigt bitte die Störung", begann der Maulwurf. "Ich würde gern einen Gefallen von Euch erbitten."
"Nun, worum geht es denn?", fragte die Elster neugierig.
"Frau Nachbarin, ich habe da ein Problem. Ich habe kürzlich in meinen Tunneln einen Fund gemacht, einen wundervollen Schatz aus einem halben Dutzend funkelnder Juwelen..."
"Ein halbes Dutzend!" unterbrach ihn die Elster erstaunt.
"Tatsächlich sind es sogar sieben Stück!" trumpfte der Maulwurf auf. "Eines schöner als das andere! Allerdings kommen sie nur im Sonnenlicht so richtig zur Geltung. Nun ist es für mich ziemlich mühsam, sie alle sieben jedes Mal, wenn ich sie mir betrachten will, aus den Tiefen meines Baues hervorzuholen. Deshalb habe ich mir überlegt, sie lieber hier oben an der Oberfläche zu verstecken. In der Tat habe ich sogar eines, das unscheinbarste Stück, hier oben vergraben. Ich würde auch gern die anderen hier verstecken, aber ich habe Angst, dass mich jemand dabei beobachtet, und mir meinen Schatz stiehlt."
Die Elster räusperte sich verlegen. "Und was habe ich damit zu tun?", fragte sie misstrauisch.
"Ja nun", erklärte der Maulwurf, "wie Ihr vielleicht wisst, bin ich seit meiner frühesten Jugend schon stark kurzsichtig, und mit dem Alter werden meine Augen leider auch nicht besser. Deshalb dachte ich, das Ihr, die Ihr ja für Euren Scharfblick bekannt seid, mir helfen könntet. Wenn ihr von Eurer luftigen Warte aus Wache haltet und mir jeden Störenfried, der mich etwa bei meiner Aktion beobachten könnte, melden wolltet, wäre ich doch sehr beruhigt. Wollt Ihr mir nicht diesen kleinen Gefallen tun?"
"Aber mit dem größten Vergnügen!", versetzte die Elster. "Das ist doch selbstverständlich! Wozu hat man schließlich Nachbarn und Freunde!"
Der Maulwurf bedankte sich überschwänglich und machte sich auf, die übrigen Kleinodien zu holen. Kaum war er in seinem Bau verschwunden, da flatterte die Elster aufgeregt zu ihrem Nest hinauf, um das Juwel zu holen und an seinem alten Platz zu verstecken, damit der Maulwurf nicht etwa im letzten Moment noch misstrauisch würde.
Der Maulwurf barg das gestohlene Juwel eiligst bei sich und verschwand damit auf Nimmerwiedersehen unter der Erde.
Lange wartete die Elster, dass er wieder zum Vorschein käme, bis sie sich schließlich eingestehen musste, dass sie hereingelegt worden war. Mit wütendem Gekreische flog sie wieder zu ihrem Nest empor. Lange noch hörte man ihr ärgerliches Gezeter.
Der Maulwurf aber barg das Juwel in der untersten Kammer seines Baues, und vor lauter Angst, dass es ihm zum zweiten Male gestohlen werden könnte, holte er es nie wieder hervor ans Tageslicht.
Schließlich starb er, und das Juwel blieb für alle Zeiten tief in der Erde vergraben und funkelte nie wieder.
Die Fabel vom Tiger und der Eidechse von Herwig Haupt
Die kleine grüne Eidechse wusste genau, dass sie sich vor allen Schwarzgelben in acht nehmen sollte, besonders den Wespen und Hornissen. Aber der Anblick eines Tigers ließ sie alle guten Lehren vergessen. Abends kam er in ihre Nähe, um aus dem Zufluss zum Tümpel zu trinken. Sie bewunderte sein leuchtendes Fell, seine weichen Ohren und den grimmigen Schnurrbart - alles Dinge, die ihr fehlten. Am meisten hatte es ihr aber sein Schwanz angetan, der so wunderbar beweglich das hohe Gras peitschte, wenn es galt, Wölfe, Bären oder Panther mit schrecklichem Gebrüll von der Wasserstelle zu vertreiben.
Der rotköpfige Schön-Echs, dem sie von Eischlupf an versprochen war, wusste nichts von ihrer abartigen Neigung. Die Grünen sind immer am besten bei den Roten aufgehoben, lautete der Grundsatz bei allen Huschenden. Das war so selbstverständlich, dass sie kaum seine Eifersucht zu fürchten hatte.
Nachts aber trieb es die kleine Eidechse zum Rastplatz des Tigers. Der stolze Quergestreifte hatte seine Nachtmahlzeit eingenommen, an der Rinne majestätisch geschlürft und sich für ein Stündchen zur Ruhe begeben, um träumend Klarheit zu suchen, ob er noch Nachtisch wollte oder nicht. Eidechsenduft drang ihm ins Gemüt, so als unklare Vorstellung von einer Delikatesse, die es wohl gar nicht gab. Oder doch?
Plötzlich zuckte sein Schwanz, weil etwas daran hing. Er wurde hellwach, sprang auf und drehte sich zweimal im Kreis. Die kleine Eidechse, jäh fortgeschleudert, flog schneller als ein Vampir über die Lichtung, landete in Blätterwerk und Gestrüpp und verlor vor Schreck dabei den eigenen Schwanz.
Der indische Schönechsenmann ließ sich seinen Ärger nicht anmerken, als sie verschämt angekrochen kam, sondern murmelte nur, was ihr jetzt fehle, werde schon wieder nachwachsen, wenn auch nicht mehr in alter Schönheit.
Sie aber gehörte jetzt zu den Eidechsen mit Erfahrung und verkündete jedem, der sich verdächtig machte, eine Belehrung verdient zu haben, was sie gelernt hatte:
Du sollst nicht deinen Nächsten lieben, sondern deinen Jetzigen!
Eingespieltes Team von Ingrid Leibhammer
Das Braunfell marschierte vorneweg. "Wo bleibst du denn? Nun komm doch endlich!", brummelte es.
"Mäh", sagte das Wollige und trottete hinterher, ohne darauf zu achten, wohin der Weg führte.
"Brauchst gar nicht zu meckern, lauf mir einfach nach, ich weiß schon, wo ich hin will", sagte das Braunfell und zuckte mit den Rückenmuskeln, um die schwere Last etwas zu verschieben, damit sie nicht immer auf die gleiche Stelle drückte. Es hatte alles Notwendige in das Bündel gepackt. Es lief und lief, wie ein alter VW, stellte keine Ansprüche und war zufrieden, dass es nur das Allernötigste bekam, Wasser und Gras. Den Salzstein auf der Weide betrachtete es als zusätzlichen Luxus für sein Schleckermäulchen.
Das Braunfell war gerne in Gesellschaft des Wuscheligen, das ihm nie widersprach. Es war so kuschelig weich, lediglich kurz nach der Schur sah es seltsam nackt aus, als hätte ihm jemand die Wollfäden aufgeribbelt vom Leib gezogen wie von einem alten Pullover, die Adern schimmerten blau durch die Haut. Aber heute war es ein aufgeplusterter Wollball, wie Jimy Hendrix Haare, nur in Weiß, und natürlich fehlte das bunte Band um die Stirn.
"Mäh", sagte das Wuschelige, als es endlich das trittsichere Lasttier eingeholt hatte und sie nebeneinander hergingen.
"Lern doch endlich mal richtig reden und sei nicht so einsilbig!", sagte das Braunfell.
"Mäh!", sagte das Wollige und nickte.
"Wir kommen gleich zu dem Hof, wo alle Tiere den ganzen Tag lang nur gestreichelt werden, von zarten Kinderfingern, sie kriegen sogar Küsschen von den Mädchen und Leckerlis von den Jungs. Dort lassen wir’s uns gut gehen und arbeiten nie wieder."
"Mäh", sagte das Wollige.
Dann kamen sie an den Fluss, den sie überqueren mussten, um in ihr Paradies zu gelangen.
"Bleib dicht hinter mir!", sagte das Tragtier. "Nur Mut, wir haben’s gleich geschafft."
"Mäh", nickte das Wollige und schwamm drauflos, hinter seinem flinken Gefährten her, während seine Wolle sich voll sog. "Nun komm doch endlich, schau, wir sind da", rief das Maultier und wunderte sich, dass keine Antwort kam.
Das Kamel und der Bonobo von Susanne Schmincke
Eines Tages spazierte die eitelste Kamelfrau am Flussufer entlang, die das Land je gesehen hatte. Sie beobachtete die anderen Tiere. Wie schön manche gekleidet waren! Das Kamel ärgerte sich über sein Fell, welches jetzt im Frühjahr in matten Fetzen herabhing. Doch sie tröstete sich mit dem Gedanken, dass sich bald ein weicher, eleganter Sommerpelz über ihre Rundungen spannen würde. Dann könnte sie vielleicht einmal die Aufmerksamkeit des kräftigen Kamelmannes vom Nachbarort erringen. Ob er ihre geschwungenen Wimpern bemerken würde? Ach, wie gern hätte sie eine Familie! Sie trabte zu dem Baum mit der rauen Rinde und fing an, sich seitlich daran zu reiben, damit die Haare herunterfielen.
Dann zuckte sie plötzlich zusammen. Was war das? Etwas Hartes hatte sie getroffen, nicht sehr schmerzhaft, aber doch unangenehm. Und wieder flog etwas auf ihre Höcker!
Sie drehte sich vom Baum weg und blickte hinauf. Natürlich, warum war sie nicht gleich darauf gekommen? Die Bonobos, die mit ihrer kompletten Sippe im Baum herumturnten, wollten sie ärgern und warfen kleine Äste und Rindenstücke hinunter. Wie kindisch sie waren! Aber nein, das konnte sie sich nicht gefallen lassen. Sie sah ja aus, als hätte sie sich im Dreck gewälzt!
"He, lasst das sofort sein", rief sie hinauf. Der Anführer der Gruppe lachte und antwortete: "Wir wollen ein bisschen Treffen üben. Komm, sei kein Spielverderber! Stell dich wieder hier unten hin. Die Mulde zwischen deinen Höckern ist ein ideales Ziel." Er drehte eine Kugel aus Blättern und warf sie ihr zu.
Das Kamel rümpfte die Nase. "Kümmert euch lieber um euer lausiges Fell als immer nur zu spielen und andere zu ärgern! Du bist bestimmt kein Vorbild für die Kinder!"
Der Bonobo lachte und zeigte auf die hinter ihm sitzenden Affen, die sich genüsslich kraulten. "Das machen wir nebenbei! Such du dir lieber einen Kamelmann, der kann dir diese hässlichen Fetzen abstreifen! Und nicht nur das! Schau mal her!" Der Bonobo ergriff sich die neben ihm sitzende Frau und machte das, was sie immer gerne taten.
Das Kamel seufzte geniert auf und blickte weg. Ein Zweig traf sie am Hinterteil und das Kreischen der Affen hallte in ihren Ohren. Doch wie es seine Art war, hob es die Nase und stolzierte einsam, sehr einsam, von dannen.